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Hochzeitsvideoführer und FAQ (Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen) zum Thema Hochzeitsvideo

Diese Sammlung von häufig gestellten Fragen zum Thema Hochzeitsvideo dient zu Ihrer Information. Gerne dürfen Sie sich diesen Text ausdrucken und als spätere Referenz benutzen. Oberstes Ziel sollte es immer sein, dass Sie das zu Ihnen passende Video erhalten.

F: Soll meine Hochzeit überhaupt auf Video aufgenommen werden?
F: Sind Videoaufnahmen nicht störend?
F: Die Beispiele, die wir bis jetzt gesehen haben, sind tröge und langweilig. Wie bekommen wir etwa Besseres?
F: Was passiert, wenn die heute aktuelle Videotechnik veraltet und somit unbrauchbar wird?
F: Warum soll ich für einen Videofilm Geld bezahlen, wenn ein Onkel/Verwandter/Freund das umsonst macht?
F: Was kostet unser Video?
F: Soll ich nach dem billigsten Videofilmer suchen?
F: Was zeichnet diese "High End Hochzeitsvideos" aus, die mehr als die anderen kosten?
F: Nach was soll ich Ausschau halten in Demovideos?
F: Wie erkenne ich, wer wirklich professionell ist?
F: Was ist bei Auftragserteilung zu beachten?
F: Brauche ich Aufnahmen mit mehreren Kameras?
F: Wie kann ich Probleme mit dem Geistlichen vermeiden?
F: Soll ich das Videoteam/den Videofilmer zum Essen einladen?
F: Was kann ich tun, damit mein Videofilmer gute Arbeit für mich leistet?
F: Was passiert, wenn mein Videofilmer einen Unfall oder ähnliches hat und für mich an dem Tag nicht filmen kann?
F: Wie lange läuft ein typisches Hochzeitsvideo?
F: Wieviel Material wird tatsächlich aufgenommen?
F: Kann ich Kopien des Videofilms selbst machen?
F: Wann sollte mein Hochzeitsvideo fertig sein?
F: Wird Video Fotos ersetzen?
F: Was tut sich bei den Hochzeitsvideos?
F: Was bedeuten diese technischen Begriffe, mit denen man des öfteren konfrontiert wird (ein kleines Wörterbuch)?

F: Ich habe noch mehr Fragen. Wo bekomme ich Antwort?

F: Soll meine Hochzeit überhaupt auf Video aufgenommen werden?
A: Eines Tages werden Sie vielleicht Kinder haben. Und wenn Ihre Hochzeit auf Video aufgenommen wurde, müssen Sie Ihren Kindern nicht von Ihrer Hochzeit erzählen, sondern Sie können sie ihnen zeigen. Ihre Kinder können diesen besonderen Tag mit Ihnen neu erleben. Ein professionell gemachter Videofilm hält all die Erinnerungen Ihres grossen Tages Fest. Bilder, Klänge, Gefühle. Sie werden sich daran erinnern wie Ihr Bräutigam/Ihre Braut ausgesehen hat. Und Sie werden das "Ja"-Wort immer wieder hören können. Obwohl es jede Menge Camcorder zu immer günstigeren Preisen gibt, ist die Nachfrage nach professionellen Hochzeitsvideos in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass immer mehr zeitgemässe Brautpaare hohen Wert auf ein Hochzeitsvideo legen. Umfragen nach der Hochzeit haben ergeben, dass Brautpaare, dessen Hochzeit auf Video festgehalten wurde, dies als lohnende Investition sehen. Diejenigen, die zu Ihrer Hochzeit nicht daran gedacht haben, bedauern es oft.
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F: Sind Videoaufnahmen nicht störend?
A: Heutzutage werden in der Regel von den meisten Hochzeitsvideofilmern dank moderne Kameratechnik in der Kirche keine Lampen und Stromquellen aus dem Netz mehr benötigt. Damit sind die Hauptquellen für herumliegende Kabel oder störendes Licht beseitigt. Ein professioneller Hochzeitsvideofilmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er nicht weiter auffällt. Nur so lässt sich der Tag so einfangen, wie er tatsächlich war.
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F: Die Beispiele, die wir bis jetzt gesehen haben, sind tröge und langweilig. Wie bekommen wir etwa Besseres?
A: Schauen Sie sich weiter um. Der Videofilm sollte Ihnen genau so gefallen, wie er ist. Ohne Kompromisse. Eventuell müssen Sie ihre Videoinvestition ein wenig erhöhen, um das zu bekommen, was Sie möchten. Langfristig gesehen zahlt sich diese Investition aber wieder aus.
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F: Was passiert, wenn die heute aktuelle Videotechnik veraltet und somit unbrauchbar wird?
A: Die Videotechnik entwickelt sich immer weiter, und das ist auch gut so. Der Trend geht eindeutig in Richtung digital. Unabhängig vom heute verwendeten Aufnahmeformat wird es aber auf jeden Fall möglich sein, das heutige Format auf ein neues  Format zu überspielen. Somit werden Ihre Aufnahmen auf jeden Fall "gerettet".
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F: Warum soll ich für einen Videofilm Geld bezahlen, wenn ein Onkel/Verwandter/Freund das umsonst macht?
A:Viele Amateurvideos haben eine schlechtere Tonqualtität, sind stark verwackelt und/oder durch zu wenig Erfahrung des Filmers zu langweilig. Oder wer schaut sich schon die x-te Tanzrunde noch genau an? Wie auch bei der Fotografie sind Schnappschüsse am Rande eine nette Sache, können aber keinesfalls einen professionell gemachten Videofilm qualitativ ersetzen.
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F: Was kostet unser Video?
A: Nehmen Sie Ihr komplettes Hochzeitsbudget als Richtlinie. Warum nicht 5 oder 10 % Ihres Budgets für Video investieren? Immerhin enthält diese Investition 100 % Ihrer Erinnerung... Wenn Sie trotz eines knappen Budgets einen Videofilm haben möchten, können Sie immer noch  etwas anderes, weniger "Wichtiges" kürzen. Machen Sie nicht den Fehler und suchen Sie sich den billigsten Videofilmer. Gerade wenn Sie ein limitiertes Budget haben, sollten Sie ihre Ausgaben kontrolliert, aber richtig einsetzen. Nichts bereuen Sie später mehr als einen billigen, aber inkompetenten Videofilmer mit einem dementsprechend billigen Videofilm.
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F: Soll ich nach dem billigsten Videofilmer suchen?
A: Hochzeitsvideos unterscheiden sich sehr stark in Stil und Anspruch. Bis heute gibt es keine definitive Klassifizierung, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Schauen Sie sich die Anbieter genau an. Was bietet er an? Kann ich ein Demo sehen? Hat er einen guten Ruf? Hat er Referenzen? Ein Preis eines Anbieters am Telefon ist zwar eine grobe Richtlinie, jedoch bedeutungslos ohne Ihre Wünsche und Ablaufdaten Ihrer Hochzeit zu kennen.
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F: Was zeichnet diese "High End Hochzeitsvideos" aus, die mehr als die anderen kosten?
A: High-End-Hochzeitsvieos sind solche Videos, die keine Ausnahmen machen und alle wichtigen Momente der Hochzeit einfangen. Das "Look & Feel" ist professionell. Sie haben keine störenden Schwächen. Nicht zuletzt geht es auch um eine kreative Leistung, die zusammen mit Erfahrung, Können und der Liebe zum Detail zu einem professionellerem Video führt.
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F: Nach was soll ich Ausschau halten in Demovideos?
A: Sauberer, verständlicher Ton und scharfe, leuchtende Bilder ohne "verwaschene" Farben mit Farbstich. Abwechslungsreiche Kameraarbeit. KEINE AUSNAHMEN. Ein überstrahltes Brautkleid (man sieht nur Weiss anstatt der feinen Stoffstruktur) spricht für schlechte Kameratechnik. Durch bestimmte Einschränkungen in bestimmten Kirchen gibt es allerdings auch Fälle, in denen selbst der beste Videofilmer nicht die besten Ergebnisse liefert. Auf jeden Fall sollte der Anbieter aber in der Lage sein, wenn er solches Material zeigt, mindestens einen weiteren Film zu zeigen, der in Ordnung ist. Kann er das nicht, hat er entweder zu wenig Erfahrung (vielleicht ist Ihre Hochzeit die zweite seines Lebens?) oder er weiss es einfach nicht besser. Auch das gibt es.
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F: Wie erkenne ich, wer wirklich professionell ist?
A: Ein "richtiger" Videofilmer sollte über ein gründliches Technikwissen verfügen und sollte Ihre technischen Fragen eindeutig und verständlich beantworten können. Selbstverständlich sollte er eine Gewerbeanmeldung haben. Er sollte sein Wissen durch Training und Weiterbildung auf dem neusten Stand halten. Diejenigen Anbieter, die nebenberuflich Ihre Dienste anbieten, können durchaus sehr gute Videofilmer sein. Da zu einem Hochzeitsvideo viel Liebe und Enthusiasmus gehört, werden Sie von solchen Anbietern sicherlich profitieren. Achten Sie aber darauf, dass oben genannte Punkte auch auf diese Anbieter zutrifft. Auch hier gilt: KEINE AUSNAHMEN.
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F: Was ist bei Auftragserteilung zu beachten?
A: Der Auftrag sollte in schriftlicher Form alle relevanten Daten enthalten: Datum der Hochzeit, gebuchte Optionen, Preis, Zahlung etc.. Achten Sie darauf, dass Sie entweder bei Auftragserteilung oder mindestens in den Tagen nach Auftragserteilung per Post eine Kopie des Auftrages erhalten.Nur so haben Sie etwas in Händen und können sicher gehen, dass der Videofilmer auch tatsächlich zu Ihrer Hochzeit kommt!
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F: Brauche ich Aufnahmen mit mehreren Kameras?
A: Obwohl oft damit geworben wird, mehrere Kameras seien das Beste, kommen immer mehr professionelle Videofilmer davon ab. Die Gründe liegen auf der Hand: Wenn immer zwei oder mehr Kameras laufen, fühlen sich die Gäste oft beobachtet und sind nicht mehr natürlich. Aber genau das ist es, was viele Brautpaare möchten: Natürliche Aufnahmen, Schnappschüsse auf Video, diskret und unauffällig. Manche Ihrer Gäste wollen vielleicht nicht gefilmt werden. Oft werden mehrere Kameras von unerfahrenen Videofilmern eingesetzt, um Fehler beim Filmen später durch Schnitt zu verdecken. Nur, wenn beide Kameras Fehler machen, hilft auch das nichts mehr... Professionelle Videofilmer haben schon den gewissen "Riecher" für die richtigen Aufnahmen und einen Blick für alles Wichtige, so dass in der Regel der Videofilm mit EINER Videokamera durchdachter gefilmt und besser geschnitten ist.
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F: Wie kann ich Probleme mit dem Geistlichen vermeiden?
A: Die meisten Videofilmer richten sich nach den "Hausregeln" des jeweiligen Geistlichen. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, diese Regeln mit dem Geistlichen vorher zu besprechen, damit der Videofilmer optimal arbeiten kann. Inzwischen lässt sich bei fast jedem Geistlichen filmen, wenn man vorher, etwa beim Traugespräch, mit ihm darüber gesprochen hat. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, am Tag der Hochzeit zu erfahren, dass der Geistliche nicht möchte, dass gefilmt wird. Im Zweifelsfall wird jeder gute Videofilmer die Kamera abschalten und warten, bis die Messe vorbei ist. Manchmal verhalten sich Geistliche ablehnend gegenüber Video, da Sie schon Erfahrungen mit unprofessionellen Videofilmern gemacht haben. Hier hilft in der Regel ein Gespräch, in dem zum Ausdruck gebracht wird, dass es sich bei Ihrer Hochzeit um professionelle Videofilmer handelt, und diese wissen in der Regel, wie sie sich zu verhalten haben (unauffällig). Wenn die Einschränkungen zu hart sind, suchen Sie eine andere Kirche/einen anderen Geistlichen. Der nächste wird bestimmt einverstanden sein.
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F: Soll ich das Videoteam/den Videofilmer zum Essen einladen?
A: Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, es wird aber als freundliche Geste aufgefasst. Sie haben den Vorteil, dass der Videofilmer immer bei der Sache ist (und nicht im Nebenraum, um eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen).
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F: Was kann ich tun, damit mein Videofilmer gute Arbeit für mich leistet?
A: Kooperieren Sie grösstmöglich, indem Sie ihm alle Details der Veranstaltung zukommen lassen. Bewährt hat sich eine verantwortliche Person (Schwester, Bruder, Trauzeuge...), die über den Ablauf des Tages Bescheid weiss und auch die Spiele kennt, die aufgeführt werden sollen. Diese Person ist dann dafür verantwortlich, dass der Videofilmer jeweils mindestens fünf Minuten vor Beginn einer Aktivität informiert wird.
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F: Was passiert, wenn mein Videofilmer einen Unfall oder ähnliches hat und für mich an dem Tag nicht filmen kann?
A: Hier hat sich bewährt, einen Videolfilmer auszuwählen, der nicht alleine, sondern im Team mit anderen arbeitet. Dadurch fällt es dem Videofilmer leichter, sofort adäquaten Ersatz für Ihre Hochzeit zu finden.
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F: Wie lange läuft ein typisches Hochzeitsvideo?
A: Das typische Hochzeitsvideo läuft etwa 1 Stunde (geschnitten). Gute Videofilmer geben  das gesamte Originalmaterial mit ab, so dass Sie dann zwei Videofilme haben: Einen geschnittenen und einen unbearbeiteten in voller Länge.
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F: Wieviel Material wird tatsächlich aufgenommen?
A: In der Regel sind es zwischen 2 und 5 Stunden. Es hängt stark von den Aktivitäten an Ihrer Hochzeit ab. Viele Spiele und Aufführungen resultieren in mehr Material. Viel wird weggeschnitten, da nicht viel passiert. Oder es sind verschiedene Blickwinkel von ein und derselben Sache auf dem Band. Reine "Tanzhochzeiten" kommen gut mit 2 Stunden aus.
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F: Kann ich Kopien des Videofilms selbst machen?
A: Theoretisch ja. Bedenken Sie aber, dass Sie sich in aller Regel strafbar machen, da die Videoproduktionen normalerweise mit Copyright des Videofilmers versehen sind. Ausserdem erreichen Sie mit selbstkopierten Videos üblicherweise nie die Qualität, die Ihnen Ihr Videofilmer bei Kopien direkt vom Masterband anbietet. Kopien sind nicht teuer und spielen finanziell beim Gesamtbetrag der Produktion keine Rolle mehr.
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F: Wann sollte mein Hochzeitsvideo fertig sein?
A: Je nach Videofilmer und Schnittaufwand kann ein Video zwischen einer Woche und einem Jahr brauchen, bis es fertiggestellt wird. In der Regel sind es sechs bis acht Wochen, dann ist Ihr Video fertig. Durch saisonbedingte Arbeit kann es jedoch noch etwas länger dauern, bis Ihr Film fertiggestellt wird.
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F: Wird Video Fotos ersetzen?
A:Nein. Die speziellen künstlerischen Ansprüche eines professionellen Hochzeitsfotografen können nicht 1:1 auf Video übertragen werden. Ein guter Hochzeitsfotograf wird immer gefragt sein.
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F: Was tut sich bei den Hochzeitsvideos?
A: Kleinere, leichtere, lichtempfindlichere Kameras werden auf den Markt kommen oder sind schon erhältlich. Computergesteuerte Schnittsysteme mit einer neuen Generation von Digitaleffekten werden mehr genutzt. Interaktive CD-ROMs und DVD-basierende Videos erlauben direkten Zugriff auf jeden beliebigen Teil des Videos. Die Möglichkeit, Ihr Hochzeitsvideo über das Internet Ihren Freunden und Bekannten zur Verfügung zu stellen. Das ist die technische Seite. Noch wichtiger ist der kreative, professionelle und qualitätsbezogene Aspekt, der immer mehr von professionellen Organisationen als Basis für professionelles Arbeiten angesehen wird. Viele wichtige Verbesserungen haben sich in den letzten Jahren ergeben, mehr werden in Zukunft noch dazustossen.
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F: Was bedeuten diese technischen Begriffe, mit denen man des öfteren konfrontiert wird?
A: Hier ein kleines Wörterbuch:

3-D-Effekte: Besondere Übergangseffekte, die z.B. ein "Seitenumblättern" imitieren. Sieht man oft bei professionellen oder TV-Produktionen. Sozusagen die "Crem de la Creme" der Effekte.

AB-Roll: Steht für zwei Zuspieler, die Videomaterial abspielen und mit einem Videomischer überblenden können. Wichtig für Überblendungen (die eine Szene verschwindet langsam, die neue kommt langsam rein).

Camcorder: Kommt von CAMerareCORDER, soll heissen: Kamera und Recorder in einem. Wird heutzutage von jedem Videofilmer verwendet. Früher waren Kamera und Recorder getrennt und nur durch ein Kabel verbunden.

CCD: Charge Coupled Device, auch oft als Chip bezeichnet. Es gibt Camcorder mit einem oder mit drei Chips. Drei Chips haben für jede Grundfarbe des Videobildes (Rot, Grün und Blau) jeweils einen Chip und können so ein besseres Videobild wiedergeben. Profis verwenden in der Regel ausschliesslich  3-Chip-Camcorder.

Computertitel: mittels Computer und entsprechender Software erzeugte Titel. In der Regel besser in Qualität wie mit separaten -> Titelgeneratoren.

Digitaleffekte: mittels Computer erzeugte Effekte, die von einfachen Überblendungen bis zu Hollywood-reifen Spezialeffekten alles bedeuten können. "Fliegende Bilder" sind typisch für Digitaleffekte.

Digitalvideo: Signalstandard, bei dem das Videosignal binär (in Nullen und Einsen) gespeichert wird. Grundsätzlich ist Digitalvideo besser als Analogvideo (z.B. VHS), jedoch hängt die Qualität des Endproduktes stark von den einzelnen Komponenten ab. Sehr gute/professionelle Analogtechnik ist immer noch besser als mittelmässige bis einfache Digitaltechnik.

Fernsehqualität: dieser Begriff wurde ursprünglich dafür verwendet, um diejenige Qualität festzulegen, die notwendig ist, um einen Beitrag für das Fernsehen anbieten zu können. Oft wird der Begriff aber verwendet, um beste Qualität zu suggerieren. In Wahrheit erfüllen diese Versprechungen oft nicht die Erwartungen.

Fotoeinführung: Meist am Anfang eines professionellen Hochzeitsvideofilms zu finden. Eine Aneinanderreihung von Fotos, vom Babyzeitalter bis heute.

Highlights: Damit ist die kurze Wiederholung der wichtigen Momente des Tages gemeint, zusammengeschnitten auf etwa fünf Minuten, verpackt in passende Musik.

Innert: Ein kurzer Zwischenschnitt, um Reaktionen zu zeigen oder längere Sequenzen unterhaltsamer zu machen.

Kameralicht: Profis nutzen oft ein Licht auf der Kamera, dass mit wenig Watt, aber gezielt leuchtet und somit unauffällig aber effektiv einsetzbar ist.

NLE: Non-Linearer Editor. Wird so genannt, weil hier Videos von der Computerfestplatte aus geschnitten werden und nicht, wie bisher üblich, von Videorecordern direkt. Ermöglicht wesentlich schnelleres Ändern einzelner Komponenten eines Videofilms und trägt damit zu mehr Kreativität bei.

Schneiden: Das elektronische Umstellen oder Kürzen von Videomaterial, um langweilige/schlechte Passagen zu entfernen und die -> Digitaleffekte und/oder Musik hinzuzufügen. Die Schnittarbeit eines Profis unterscheidet sich stark von der eines Amateurs.

Spezialeffekte: jede Art von Übergang zwischen zwei Szenen ausser dem
Hartschnitt. Z.B. Überblendung, Bild-in-Bild, "fliegende Bilder". Gute Abwechslung im Film, wenn dezent und nicht zuviel eingesetzt.

Tonmischung: Wenn zwei oder mehr Tonquellen (vom Videoband oder CD) gleichzeitig auf ein anderes Band überspielt werden, spricht man von Tonmischung. Beispiel: leise Hintergrundmusik während der Trauung in der Kirche.

Video-CD: Meist ist damit die ->DVD gemeint. Hier wird ein kompletter Film auf einer Daten-CD gespeichert.

Zeitlupe: Eine "Verlangsamung" von Videoszenen. Wirkt sehr gut bei Aussenaufnahmen (romantisch), oder wenn das Brautpaar aus der Kirche kommt (fliegender Reis!). Eine Überbenutzung stört jedoch eher.

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